Berg Sanbongui
Der Berg Sanbongui (三本杭, 1.226 m), an der Grenze zwischen Uwajima und Matsuno (Ehime) und Shimanto (Kochi), ist der höchste Gipfel der Onigajo-Kette und gehört zu den 300 berühmten Bergen Japans. Er wird auch Berg Nametoko genannt.
Er liegt südlich der Nametoko-Schlucht, die für den Yukinowa-Wasserfall bekannt ist, und sein Gipfel ist eine runde Kuppe aus Zwergbambus. Der Reiz liegt im Blick über den Berg Onigajo und den Berg Yatsuomote bis zum Uwa-Meer sowie in der Granitlandschaft der Schlucht. Der übliche Weg ist eine Tagestour als Rundweg vom Mannenso an der Nametoko-Schlucht über den Yukinowa-Wasserfall und Senjojiki zum Berg Sanbongui. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man die Nametoko-Schlucht mit dem Taxi vom Bahnhof Matsumaru.
Ausgangspunkt ist das Mannenso an der Nametoko-Schlucht (Nametoko-Outdoor-Center, etwa 280 m); vom Uferweg am Yukinowa-Wasserfall vorbei folgt man Senjojiki und Oku-Senjojiki und steigt über den Kuma-Sattel zum Berg Sanbongui auf. Der Aufstieg dauert etwa 3 Stunden, und der Rundweg, der über den Hinoki-Grat absteigt, dauert als Tagestour etwa 5 Stunden 30 Minuten. Der Uferbereich ist gefährlich, wenn der Wasserstand nach Regen steigt, und der nasse Fels ist rutschig; von Frühsommer bis Herbst muss man sich außerdem vor Bergblutegeln schützen.
Am Ausgangspunkt liegt das Nametoko-Outdoor-Center Mannenso (Tel. 0895-49-1535, Zeltplatz und Hütten), ein Stützpunkt für eine Übernachtung im Voraus oder für Canyoning. Die beste Zeit ist das frische Grün im Mai und das Herbstlaub im November, doch als niedriger Berg kann er ganzjährig bestiegen werden. Vom Nogawa-Ausgangspunkt auf der Seite von Uwajima führt auch ein langer Weg über den Berg Yatsuomote, doch dieser Artikel beschreibt den Rundweg von der Nametoko-Schlucht.
Anreise zum Ausgangspunkt
1. (Hin- und Rückfahrt) Bahnhof Matsumaru ⇄ Nametoko-Schlucht (Taxi)
Zum Ausgangspunkt, der Nametoko-Schlucht (Mannenso), gibt es keinen Linienbus; vom Bahnhof Matsumaru an der JR Yodo-Linie sind es etwa 20 Minuten mit dem Taxi. Matsuno Taxi vor dem Bahnhof Matsumaru (Tel. 0895-42-1108, 1 Gehminute vom Bahnhof) ist praktisch, und man sollte schon bei der Hinfahrt die Rückfahrtzeit absprechen, da der Handyempfang in der Schlucht schwach ist. Der Bahnhof Matsumaru ist vom Bahnhof Uwajima mit der JR Yodo-Linie (Shimanto Green Line) etwa 40 Minuten entfernt. Der Mori-no-Kuni-Bus (Gemeindebus von Matsuno, 100 Yen pro Fahrt) verkehrt innerhalb der Stadt, erreicht aber den Ausgangspunkt an der Nametoko-Schlucht nicht, sodass es vom Bahnhof aus per Taxi oder Auto geht. Mit dem Auto nutzt man den kostenlosen Parkplatz am Mannenso (etwa 150 Plätze).
Taxi: Matsuno Taxi (Tel. 0895-42-1108). Die Fahrt lässt sich leicht nach der Personenzahl teilen, sodass es günstig ist, sich mit anderen Wanderern zusammenzutun. Übernachtung: Am Mannenso (Hütten, Zeltplatz) an der Schlucht und rund um den Bahnhof Matsumaru gibt es Unterkünfte, praktisch für einen frühen Aufbruch. Die aktuellen Taxipreise und die Verfügbarkeit bitte bei Matsuno Taxi erfragen.
Quelle: [Uwajima-Tourismusführer — Nametoko-Schlucht]
Route und Sicherheitshinweise
Route (Rundweg von der Nametoko-Schlucht): Mannenso → Yukinowa-Wasserfall (40 Min.) → Senjojiki (40 Min.) → Oku-Senjojiki (30 Min.) → Kuma-Sattel (50 Min.) → Berg Sanbongui, 1.226 m (30 Min.). Der Aufstieg dauert etwa 3 Stunden 10 Minuten. Der Abstieg führt über den Hinoki-Grat zurück zum Mannenso (etwa 2 Stunden 20 Minuten), sodass der Rundweg insgesamt etwa 5 Stunden 30 Minuten dauert. Je nach Kondition kann man auch nur den Hin- und Rückweg zum Yukinowa-Wasserfall gehen.
Einrichtungen: Am Ausgangspunkt liegt das Nametoko-Outdoor-Center Mannenso (Tel. 0895-49-1535, Zeltplatz, Hütten, Toiletten, Parkplatz). Auf der Route gibt es keine Berghütte, daher ist es eine Tagestour; für eine Übernachtung im Voraus nutzt man das Mannenso oder eine Unterkunft rund um den Bahnhof Matsumaru.
Die Nametoko-Schlucht: eine landschaftlich reizvolle Schlucht, in der ein klarer Bach über Granitplatten hinabfließt, mit dem Yukinowa-Wasserfall (einer der 100 berühmten Wasserfälle Japans) als Höhepunkt. Sie ist auch für Canyoning bekannt. Der Weg ist auf nassem Fels rutschig; nach Regen ist bei steigendem Wasser und Bachquerungen Vorsicht geboten.
Gipfel des Berges Sanbongui: ein runder, mit Zwergbambus bedeckter Gipfel mit Blick über den Grat des Berges Onigajo, des Berges Yatsuomote und des Yoko-no-Mori bis zum Uwa-Meer und bei klarem Wetter auf die Ishizuchi-Kette und den Shikoku-Karst.
Saison und Ausrüstung: Als niedriger Berg kann er ganzjährig bestiegen werden, doch die beste Zeit ist das frische Grün im Mai und das Herbstlaub im November. Von Frühsommer bis Herbst gibt es viele Bergblutegel, daher sollte man Salz, Abwehrmittel und einen Beinschutz mitnehmen. Der Uferbereich ist bei steigendem Wasser gefährlich, daher sollte man bei Regen nichts erzwingen.
Im Notfall: Bitte 110 (Polizei) oder 119 (Feuerwehr und Rettungsdienst) anrufen.
Die aktuellen Informationen sind über die Präfekturpolizei von Ehime erhältlich.
Photo by Dokudami / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
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