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Berg Fujiwara

Fahrplan geprüft 2026/06/14

Der Berg Fujiwara (Fujiwara-dake, 1.144 m) erhebt sich an der Grenze zwischen der Stadt Inabe in der Präfektur Mie und der Stadt Higashiomi in der Präfektur Shiga im nördlichen Suzuka-Gebirge. Er gehört zu den 300 berühmten Bergen Japans, den 100 Bergen der Kansai-Region und den 100 Blumenbergen.
Er ist ein gefeierter „Blumenberg“, berühmt für das Adonisröschen (fukujusō), das die Hänge unterhalb des Gipfels im zeitigen Frühjahr golden färbt, sowie für seine Karstlandschaft aus Kalkstein. Vom sanft gewellten Gipfelplateau (Tenbōkyū) blickt man auf den Berg Oike, die Suzuka-Gipfel und die Ise-Bucht. Er ist einer der wenigen bedeutenden Suzuka-Gipfel, die man zu Fuß von einem Bahnhof aus erreichen kann — von Nishi-Fujiwara an der Sangi-Eisenbahn —, und üblich ist ein Tagesausflug, der über den Ōgaito-Pfad (den vorderen Wanderweg) hinauf- und wieder hinabführt. Da man den Wanderausgangspunkt allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht, ist der Berg auch bei Anfängern sehr beliebt.

Ausgangspunkt ist der Bahnhof Nishi-Fujiwara (etwa 140 m) an der Sangi-Linie der Sangi-Eisenbahn; der Ōgaito-Ausgangspunkt (neben dem Jinmu-Schrein, mit der Wanderhütte am Fujiwara-dake-Ausgangspunkt) liegt etwa 10–15 Gehminuten vom Bahnhof entfernt und markiert den Beginn des vorderen Wanderwegs. Der Standardplan folgt dem Ōgaito-Pfad an der 4. und 8. Station vorbei zur Fujiwara-sansō (einer Notfallhütte), dann über einen Sattel zum Tenbōkyū (dem Gipfel) und kehrt auf demselben Weg zurück — etwa 5 Stunden 40 Minuten für Hin- und Rückweg, 6,8 km, mit rund 1.000 m Aufstieg. Die Fujiwara-sansō auf dem Grat ist eine unbewirtschaftete Notfallhütte (ohne Bettzeug oder Verpflegung), daher handelt es sich im Grunde um eine Tageswanderung.
Die Saison reicht von April bis November, sobald der Schnee verschwunden ist. Das berühmte Adonisröschen blüht in der Regel von Anfang März bis Anfang April, doch dann können noch Schnee und Eis liegen, weshalb man leichte Steigeisen mitführen sollte. Das Gipfelplateau ist ungeschützt, daher ist bei starkem Wind oder Blitzschlag Vorsicht geboten.

*Fahrplaninformationen zuletzt geprüft: 14. Juni 2026

Zugang zu den Wanderausgangspunkten

  1. [Hinfahrt] Kintetsu-Tomida → Nishi-Fujiwara (Ōgaito-Ausgangspunkt)
  2. [Rückfahrt] Nishi-Fujiwara (Ōgaito-Ausgangspunkt) → Kintetsu-Tomida

1. [Hinfahrt] Kintetsu-Tomida → Nishi-Fujiwara (Ōgaito-Ausgangspunkt)

Das Tor zum Berg ist der Bahnhof Kintetsu-Tomida an der Kintetsu-Nagoya-Linie; hier steigt man auf die Sangi-Linie der Sangi-Eisenbahn um und fährt in etwa 50 Minuten bis zur Endstation Nishi-Fujiwara (Fahrpreis rund 510 Yen; aktuelle Preise bitte der offiziellen Fahrpreistabelle entnehmen). Aus dem Raum Nagoya nimmt man die Kintetsu-Linie von Kintetsu-Nagoya nach Kintetsu-Tomida und steigt dort auf die Sangi-Linie um. Verlässt man den Bahnhof Nishi-Fujiwara und geht etwa 10–15 Minuten an der Präfekturstraße nach Norden, gelangt man neben dem Jinmu-Schrein zum Ōgaito-Ausgangspunkt (mit der Wanderhütte am Fujiwara-dake-Ausgangspunkt, Toiletten und kostenlosem Parkplatz).

Zugfahrplan ①: Kintetsu-Tomida → Nishi-Fujiwara (Sangi-Eisenbahn, Hinfahrt)

Kintetsu-Tomida → Nishi-Fujiwara etwa 50 Min. (47–58 Min. je nach Fahrt), Fahrpreis rund 510 Yen. Fahrplan für Sa/So/Feiertage. Aktuelle Zeiten bitte auf der offiziellen Website prüfen.
Kintetsu-Tomida abNishi-Fujiwara an
5:56 (erster Zug)6:46
6:587:45
8:139:07
9:2810:18

Ausgangspunkt: der Ōgaito-Ausgangspunkt (neben dem Jinmu-Schrein), etwa 10–15 Gehminuten vom Bahnhof Nishi-Fujiwara entfernt. Mit dem Auto: Am Ōgaito-Ausgangspunkt gibt es einen kostenlosen Wanderparkplatz, eine Wanderhütte und Toiletten.

Quelle: [Sangi-Eisenbahn — Fahrplan der Sangi-Linie]

2. [Rückfahrt] Nishi-Fujiwara (Ōgaito-Ausgangspunkt) → Kintetsu-Tomida

Nach dem Abstieg geht man vom Ōgaito-Ausgangspunkt zurück zum Bahnhof Nishi-Fujiwara und nimmt die Sangi-Linie nach Kintetsu-Tomida. Die Verbindungen von Nishi-Fujiwara in Richtung Kintetsu-Tomida sind häufig — tagsüber etwa alle 30 Minuten bis 1 Stunde. An Wochenenden und während der Adonisröschen-Saison ist der Weg stark frequentiert, daher sollte man beim Planen des Abstiegs ausreichend Zeit einplanen.

Zugfahrplan ②: Nishi-Fujiwara → Kintetsu-Tomida (Sangi-Eisenbahn, Rückfahrt)

Nishi-Fujiwara → Kintetsu-Tomida etwa 50 Min., Fahrpreis rund 510 Yen. Fahrplan für Sa/So/Feiertage. Aktuelle Zeiten bitte auf der offiziellen Website prüfen.
Nishi-Fujiwara abKintetsu-Tomida an
14:1114:57
16:2117:07
17:4818:35
22:29 (letzter Zug)23:14

Quelle: [Sangi-Eisenbahn — Fahrplan der Sangi-Linie]

Route und Sicherheitshinweise

Route (Ōgaito-Pfad, der vordere Wanderweg): Ōgaito-Ausgangspunkt (etwa 150 m) → 4. Station → 8. Station (wo der Shōbōji-Pfad einmündet) → 9. Station → Fujiwara-sansō (Notfallhütte) → Tenbōkyū (Gipfel, 1.144 m). Etwa 3 Stunden Aufstieg und 2 Stunden Abstieg, mit einer Gesamtgehzeit für Hin- und Rückweg von rund 5 Stunden 40 Minuten (6,8 km, etwa 1.000 m Aufstieg). Die meisten steigen als Tagesausflug auf demselben Weg wieder ab.

Gipfel und höchster Punkt: Der üblicherweise bestiegene Gipfel ist der Tenbōkyū, ein sanft gewelltes Grasplateau mit Blick auf den Berg Oike, die Suzuka-Kette und die Ise-Bucht. Der wahre höchste Punkt des Berges Fujiwara ist der Tengu-iwa (1.171 m) im Nordwesten, von der Fujiwara-sansō aus etwa eine Stunde für Hin- und Rückweg. Über das Gelände verstreut liegen Kalksteinfelsen der Karstlandschaft.

Übernachtung (Fujiwara-sansō): Die Fujiwara-sansō auf dem Grat ist eine unbewirtschaftete Notfallhütte (kein Hüttenwart, keine Verpflegung oder Laden, kein Bettzeug; Toiletten vorhanden). Sie kann als Notunterkunft genutzt werden, doch der Berg ist im Normalfall eine Tageswanderung. Falls man sie doch nutzt, sollte man Schlafsack, Verpflegung und Wasser mitbringen und seinen Müll wieder mitnehmen.

Gefahrenstellen: Oberhalb der 8. Station steigt der Weg in steilen Serpentinen an, wo der freiliegende Kalkstein nach Regen und bei verbliebenem Schnee oder Eis in der Adonisröschen-Saison rutschig ist. Das Gipfelplateau bietet keinen Baumschutz, sodass man bei starkem Wind, Blitzschlag oder dichtem Nebel leicht die Orientierung verliert. Der Shōbōji-Pfad (der hintere Wanderweg) ist mitunter durch Erdrutsche gesperrt, daher sollte man die aktuellen Bedingungen prüfen.

Saison und Ausrüstung: Die Saison reicht von April bis November. Das berühmte Adonisröschen blüht in der Regel von Anfang März bis Anfang April, doch dann können noch Schnee und Eis liegen, weshalb man leichte Steigeisen mitführen sollte. Regenkleidung, wärmende Kleidung, eine Stirnlampe sowie reichlich Wasser und Verpflegung sind mitzuführen.

Im Notfall: Bei einem Bergunfall oder für eine Rettung bitte 110 (Polizei) oder 119 (Feuerwehr/Rettungsdienst) anrufen.
・Die aktuellen Informationen sind über die Bergrettungsberatung der Präfekturpolizei Mie und die Wanderweg-Informationen der Stadt Inabe erhältlich.

Photo by Alpsdake / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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